USA stationieren SM-6 und Tomahawk-Waffensysteme in Deutschland

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USA stationieren SM-6 und Tomahawk-Waffensysteme in Deutschland

In einer umstrittenen Entscheidung haben die Vereinigten Staaten von Amerika beschlossen, Waffensysteme auf deutschem Boden zu stationieren. Die SM-6-Raketen und das Tomahawk-Waffensystem sollen in Deutschland langfristig stationiert werden, um die Sicherheit Europas zu stärken. Diese Entscheidung hat bereits zu kontroversen Diskussionen in Deutschland und Europa geführt. Kritiker warnen vor einer erneuten Aufrüstung und einer Destabilisierung des europäischen Sicherheitsgefüges. Befürworter hingegen sehen in dieser Entscheidung eine Stärkung der transatlantischen Beziehungen und eine Abschreckung gegenüber potenziellen Aggressoren.

USA stationiert SM- und Tomahawk-Waffensysteme in Deutschland: Neue Schutzmaßnahmen auf NATO-Territorium

Wie in einem gemeinsamen Statement der USA und Deutschlands bekanntgegeben wurde, das am Rande des NATO-Gipfels in Washington veröffentlicht wurde, wird die US-Präsenz in Deutschland und Europa verstärkt. Dies soll das NATO-Territorium besser schützen.

Genannt wurden auch Flugabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Überschallwaffen, eine deutlich weitere Reichweite haben als gegenwärtige landgestützte Systeme in Europa.

Was sind die neuen Waffensysteme?

Was sind die neuen Waffensysteme?

Die Marschflugkörper („Cruise Missiles“) sind wie auch das deutsche Waffensystem Taurus in der Lage, im Tiefflug weit in gegnerisches Gebiet einzudringen und wichtige Ziele zu zerstören. Dazu können Kommandostellen, Bunker und Radaranlagen gehören. Dabei wird der Tomahawk von Schiffen oder U-Booten eingesetzt, während der Taurus von Flugzeugen aus gestartet wird.