Tiefpunkt erreicht: Sturmbrücke Mettmann-Wülfrath gelingt nicht

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Tiefpunkt erreicht: Sturmbrücke Mettmann-Wülfrath gelingt nicht

Der Landkreis Mettmann und die Stadt Wülfrath müssen eine bittere Pille schlucken: Die lang ersehnte Sturmbrücke zwischen den beiden Kommunen wird nicht realisiert. Nach langem Ringen und intensiven Verhandlungen zwischen den Verantwortlichen der beiden Kommunen und der Deutschen Bahn ist die Projektplanung an einem toten Punkt angelangt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben den hohen Kosten spielen auch umweltschutzrechtliche Bedenken eine Rolle. Die Bürger von Mettmann und Wülfrath müssen sich nun auf eine alternative Lösung einstellen, um den starken Verkehr in der Region zu bewältigen.

Sturmpech: Tiefpunkt erreicht in Mettmann und Wülfrath

Das Ausmaß des Unwetters am Dienstagabend (9. Juli) war auch noch am Morgen danach an vielen Stellen in Mettmann zu sehen. Pünktlich zum ersten Halbfinale der Fußball-Europameisterschaften hatte sich der Himmel verdunkelt und alle Schattierungen von Grau gezeigt. Blitze zuckten und der Wind nahm kräftig zu.

In Mettmann sorgten die heftigen Sturmböen bei der Feuerwehr für viel Arbeit. Erst rückte eine Löschgruppe von der Wache aus, um bei einem Großbrand in Hilden Hilfe zu leisten, dann braute sich über Mettmann mächtig was zusammen. Zum Teil schwere Sturmböen schüttelten die dicht belaubten Bäume, von denen einige zu schwache Wurzeln hatten. Sie fielen um und beschädigten – etwa auf der Teichstraße – geparkte Autos.

Höhepunkt des Unwetters: Sturmbrücke Mettmann-Wülfrath gelingt nicht