Pamplona: Blutige Stierhatz in Spanien ist ein touristischer Magnet

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Pamplona: Blutige Stierhatz in Spanien ist ein touristischer Magnet

Die spanische Stadt Pamplona ist bekannt für ihre reiche Geschichte und Kultur, aber auch für ein spektakuläres Ereignis, das jedes Jahr Tausende von Menschen anzieht: die Blutige Stierhatz. Diese traditionelle Fiesta, die Teil des San Fermín-Festes ist, findet jährlich im Juli statt und ist ein touristischer Magnet ersten Ranges. Die atemberaubende Stierhatz, bei der sechs Stiere durch die engen Straßen der Stadt getrieben werden, ist ein Erlebnis, das niemand leicht vergessen wird. Doch die Fiesta hat auch ihre Kritiker, die sich gegen die Tiere richtende Gewalt aussprechen.

Pamplona: Blutige Stierkämpfe in Spanien locken Tausende Touristen an

Protest der Tierschützer: „mittelalterliche Grausamkeit“

In Pamplona, Nordspanien, beginnt heute das neuntägige Sanfermín-Fest mit dem traditionellen „Chupinazo“, dem Abfeuern einer kleinen Rakete vom Rathausbalkon. Die erste Stierhatz in der Gemeinde findet am Sonntag statt. Doch die Proteste der Tierschützer gegen das wilde Spektakel werden lauter.

PETA und AnimaNaturalis protestierten am Freitag in Pamplona gegen die blutigen Stierkämpfe, die sie als „mittelalterliche Grausamkeit“ bezeichnen. Sie fordern ein Ende aller blutigen Stierkämpfe. Einige Demonstranten gingen am Pranger angekettet, trugen Hörner und hatten sich Gesichter und Hände mit roter Farbe bemalt. Diese soll das Blut der rund 20.000 Stiere symbolisieren, die jedes Jahr bei den verschiedenen Veranstaltungen mit jahrhundertelanger Tradition in Spanien getötet werden.

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