Dormagen: Currenta beliefert Chempark in Zukunft mit Grüngas

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Dormagen: Currenta beliefert Chempark in Zukunft mit Grüngas

Die chemische Industrie in Dormagen bekommt einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität. Currenta, der Betreiber des Chempark Dormagen, hat bekannt gegeben, dass sie den Chempark in Zukunft mit Grüngas beliefert. Damit wird die CO2-Bilanz des Standorts erheblich verbessert. Durch die Verwendung von erneuerbaren Energien kann der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden. Die Umstellung auf Grüngas ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität und unterstreicht das Engagement von Currenta für eine nachhaltige Zukunft.

Currenta beliefert Chempark in Zukunft mit Grüngas

Das Ziel ist klar – und die Herausforderung riesig: Nur eine klimaneutrale Industrie hat in Europa Zukunft. Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Chempark wurde daher gerade beschritten. Currenta versorgt die Bayer-Standorte in Leverkusen, Dormagen und Monheim künftig mit Strom aus erneuerbaren Energien.

Langfristig und nachhaltig

Langfristig und nachhaltig

Langfristig und nachhaltig – das sind die beiden wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit dem Grünstromliefervertrag, den der Leverkusener Chemieparkbetreiber Currenta jetzt mit der Bayer AG geschlossen hat. Genutzt werden wird der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnene Strom an den Bayer Standorten in Dormagen, Leverkusen und Monheim.

Currenta wird bis zum Jahre 2029 rund 180 GWh Wind- und/oder Solarstrom aus deutschen Wind- und Solarparks kontrahieren und liefern. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von rund 45.000 Haushalten. Dazu bedient sich das Unternehmen so genannter Power Purchase Agreements (PPA).

Der erste Grünstrom wird bereits in der zweiten Jahreshälfte 2024 fließen.

„Für uns bedeutet das zum einen, dass Bayer mit regenerativem Strom höchster Qualität beliefert wird. Zum anderen sehen wir auch das Potenzial, weitere Energieprodukte wie Kälte und Druckluft, die aus Strom erzeugt werden, durch erneuerbare Energien klimaneutral zu stellen“,

„Für uns bedeutet das zum einen, dass Bayer mit regenerativem Strom höchster Qualität beliefert wird. Zum anderen sehen wir auch das Potenzial, weitere Energieprodukte wie Kälte und Druckluft, die aus Strom erzeugt werden, durch erneuerbare Energien klimaneutral zu stellen“,

Sabrina Ritterbach, Supplier Managerin Bayer; Regional Category Manager, betont die Bedeutung des Vertrags für die klimaneutrale Zukunft von Bayer.

Bayer hat sich im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen das Ziel gesetzt, seine Geschäftstätigkeiten bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Als wichtiger Baustein dafür soll eingekaufter Strom bis 2030 vollständig aus erneuerbaren Energiequellen stammen.

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