KFC Uerdingen: Langsam sickert auch Geld an Alte Spieler

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KFC Uerdingen: Langsam sickert auch Geld an Alte Spieler

Die finanzielle Lage des KFC Uerdingen, eines traditionsreichen Fußballvereins in Nordrhein-Westfalen, bleibt weiterhin prekär. Zahlreiche Spieler haben aufgrund von unbezahlten Gehältern und Prämien lange Zeit auf ihr Geld gewartet. Doch nun gibt es endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Langsam sickert auch Geld an die Alten Spieler, die aufgrund von Vertragsverletzungen und Zahlungsverzug Ansprüche gegen den Verein haben. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Beseitigung der Schulden und zur Stabilisierung des Vereins. Die Frage bleibt jedoch, wie lange es dauern wird, bis alle Spieler ihre ausstehenden Zahlungen erhalten.

KFC Uerdingen: Alte Spieler hoffen auf schnelle Auszahlung

Am Montag hätten Überschrift und Text noch anders gelautet. Aber das Tagesgeschäft im Fußball ist rasant. Täglich ändert sich was. Darüber können die Anhänger des KFC Uerdingen nur froh sein, denn es kann eigentlich nur besser werden.

Und tatsächlich tut sich bei dem Pokalsieger von 1985 endlich etwas. Das ist auch dringend nötig, denn der Verein hat viel von dem Kredit verspielt, den er einst gewonnen hatte, auch wenn die Fans scheinbar unerschütterlich treu zu den Blau-Roten stehen.

Vermögenskrise: Alte Spieler warten auf ihre Gelder

Vermögenskrise: Alte Spieler warten auf ihre Gelder

Der ehemalige Trainer und Sportdirektor Marcus John hatte dem Reviersport von seinem Gerichtsverfahren berichtet. Er sah sich zur Klage gezwungen, weil die Kommunikation mit dem Verein absolut ungenügend war. Der Vertrag des im Februar gefeuerten Trainers hatte sich dank des Aufstiegs der Mannschaft in die Fußball-Regionalliga um ein Jahr verlängert.

John, der auf Zahlungen wartet, war an einer Auflösung interessiert und gesprächsbereit, was verständlich ist, denn der 50-Jährige will als Trainer weiterarbeiten. Das ist aber bislang nicht möglich, weil er beim KFC unter Vertrag steht.

„Ich hatte gehofft, etwas vom Verein zu hören, wenn Sebastian Thißen und Andreas Scholten aus dem Urlaub zurück sind“, sagte Marcus John auf Anfrage unserer Redaktion. „Das ist jetzt über eine Woche her, aber da kommt nichts.“

Die Spieler der vergangenen Saison machen ähnliche Erfahrungen. Am Montag herrschte unter ihnen noch große Einigkeit, dass sie aktiv werden wollen, weil sie ihr Gehalt von Juni und die Aufstiegsprämie noch nicht bekommen haben.

Sie diskutierten und zogen eine Sammelklage in Erwägung, schließlich waren sie eine starke Einheit, die sich nicht auseinanderdividieren ließ und nur so trotz finanziellen Desasters den Aufstieg erreichen konnten.

Doch am Dienstag schalteten einige einen Gang zurück: fünf Spieler wurden bezahlt, jetzt warten nur noch zehn.

Ein neuer Weg für den KFC Uerdingen?

Ein neuer Weg für den KFC Uerdingen?

Verwaltungsratsvorsitzender Nils Gehlings: Der Plan geht auf – und das ohne Insolvenz

Es scheint, dass der neue Vorstandsvorsitzende Thomas Platzer seinen Worten auch Taten folgen lässt. „Wir haben einen Businessplan, der steht“, sagte er bei seine Vorstellung vor einer Woche. „Geben Sie uns noch drei bis maximal vier Wochen Zeit.“

Es deutet somit einiges darauf hin, dass der KFC seinen Zahlungsverpflichtungen nun peu a peu nachzukommen gedenkt. Das wäre nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern eine vertrauensbildende Maßnahme – etwas, was den Uerdingern in den vergangenen drei Jahren völlig fremd war.

Das ist die Regionalliga, wir wurden brutal wachgeküsst

Nach der Auftaktniederlage gegen die Sportfreunde Lotte (0:2) vor der stattlichen Kulisse mit über 3.000 Zuschauern in der zweiten Halbzeit gab es kein Bier mehr, vorher standen die Fans geduldig in unendlich langen Schlangen an und der VIP-Raum sowie Catering präsentierten sich dürftig.

Darüber war auch Nils Gehlings, der Vorsitzende des Verwaltungsrates, verstimmt: „Das muss beim nächsten Mal sitzen.“

Will der KFC aber kostendeckend arbeiten und seine Altschulden abbauen, so geht das nicht nur über Sparmaßnahmen, sondern auch die Einnahmenseite muss erheblich verbessert werden.

Die erste Chance auf diesem mühsamen Weg wurde jedoch kläglich vertan.

Dieter Meier

Ich bin Dieter, ein Experte von der Webseite Uslar Hier, einer nationalen Zeitung für das Zeitgeschehen. Als Autor liefere ich die neuesten Nachrichten mit strenger Objektivität. Meine Artikel sind fundiert und informativ, um den Lesern einen umfassenden Überblick über aktuelle Ereignisse zu bieten. Mit meiner langjährigen Erfahrung und meinem Fachwissen in verschiedenen Themenbereichen trage ich dazu bei, dass die Leser stets gut informiert sind.

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